Trends und Must-Haves: Eine Überlegung

Was sind eigentlich Trends? Was bedeuten sie für unsere heutige Mode? Wie steht´s mit der Individualität?

Milan macht sich über all diese Fragen von berufs wegen viele Gedanken. Ein paar davon habe ich eingefangen und in Worte gefasst.

Das Thema Trends ist in der Modebranche allgegenwärtig. Doch eindeutige Modelinien wie beispielsweise in den 80er Jahren gibt es nicht mehr. Große Stilikonen wie Greta Garbo oder Twiggy, die die Garderobe einer ganzen Generation prägten, gibt es heute nicht mehr. Was früher eine Audrey Hepburn war, ist heute eine Cate Blanchett. Komplette Trendlooks wurden durch Must-Haves ersetzt. Stilsicherheit äußert sich nicht mehr durch das Beherrschen eines Stils, sondern in der gekonnten Kombination von kurzlebigen Must-Haves mit zeitloseren Teilen. Nachhaltig ist das alles aber nicht.

In einer Welt, in der nichts mehr schockiert und alles schon einmal dagewesen ist, haben sich Innovationen selbst überholt. Im Dschungel der unendlichen Möglichkeiten kann es aber auch schwierig sein, seinen Stil zu finden und Stil zu haben. Stars haben dafür Stilisten, für alle anderen kann das Überangebot schon mal zur Überforderung führen. Aktuelle Must-Haves, wie Glockenärmel, Sneaker und Stickereien lassen sich bei Oma auf dem Dachboden finden und scheinen wahllos aus verschiedenen Jahrzehnten zusammengewürfelt. Auch Pastelltöne wie die Pantonefarben 2016 serenity und rose quartz hat die Mode schon gesehen.

Milan wünscht sich daher vor allem, dass gerade Frauen sich trauen experimenteller zu sein und auf den großen Vorteil der Vielfältigkeit zu setzen. Denn trotz aller Trends und Must-Haves ist Mode immer noch ein individuelles Statement.

von Milena Hödt

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